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Mt 2,1-12

In der Weihnachtsgeschichte sehen wir, dass Gott ganz unterschiedliche Leute auf die Geburt Jesu hinweist. In diesem Bibeltext werden drei Astrologen auf der Suche nach dem neuen König der Juden durch einen Stern zu dem Stall in Bethlehem, zu Jesus geführt. Es sind drei Menschen, die den Stand der Sterne interpretieren, um etwas über die Zukunft zu erfahren. Und Gott hat diese Leute im Blick, spricht die Sprache, die sie verstehen um sie zu Jesus zu führen.

In Mt 2,9-11“(...) Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her, bis er schließlich über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. 10 Als sie den Stern sahen, waren sie überglücklich. 11 Sie gingen in das Haus und fanden dort das Kind und seine Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm nieder und erwiesen ihm Ehre. Dann holten sie die Schätze hervor, die sie mitgebracht hatten, und gaben sie ihm: Gold, Weihrauch und Myrrhe.“

Anstatt sich über den Ort der Geburt des neuen Königs zu wundern (z.B. nicht in einem königlichen Palast in Jerusalem), erkennen sie, dass sie vor einem König stehen und beten das Kind an. Gott holt diese Sterndeuter ab wo sie sind, lässt sie den versprochenen Retter erkennen. Das ist ermutigend.

Gott begegnet jedem so wie er es braucht und wie er ihn erkennen kann. Er offenbart sich jedem auf unterschiedliche Art und Weise.

Dafür können wir auch für unsere Lieben beten, dass Gott sich Ihnen neu oder das erste mal offenbart, denn Gottes Sohn ist für jeden in die Welt gekommen.

 

Christliche Missionsgemeinde
Diepholz